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Frieden schaffen! Heraus zum Oldenburger Ostermarsch 2017!

Millionen Menschen sind auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg und Verfolgung, aus Not und Perspektivlosigkeit. Dieser Entwicklung tritt auch das Oldenburger Friedensbündnis entgegen. Macht mit, reiht Euch ein!
Konfliktherde entschärfen – Kriege beenden!

Die NATO betreibt die Einkreisung Russlands. Sie wird durch Manöver an seiner Westgrenze, durch die Verdreifachung der Schnellen Eingreiftruppen gefährlich präsent. Die USA betreiben die Modernisierung ihrer Atomwaffen und Trägerraketen. Russland reagiert mit dem Ausbau und der Stationierung seiner Atomanlagen (z.B. in Kaliningrad).
Wir fordern: Militärische Drohungen beenden! Abrüsten ist das Gebot der Stunde! Atomwaffen weltweit verbieten und demontieren!

Mit den völkerrechtswidrigen Angriffskriegen gegen den Irak und Libyen haben NATO-Staaten maßgeblich zur Destabilisierung der arabischen Welt beigetragen. Das ist eine wesentliche Ursache für das Erstarken des Islamischen Staates und für den Krieg in Syrien. Deutschland trägt durch Waffenlieferungen zur Eskalation der Lage in dieser Region bei. Wir fordern: Den Flächenbrand im Nahen Osten stoppen! Waffenlieferungen einstellen! Lösungen durch Verhandlungen zwischen allen Konfliktparteien einleiten! Friedensverhandlungen unter Einbeziehung der Kurden! Keine Kumpanei mit Erdogan! Solidarität mit den demokratischen Kräften in der Türkei!

Die weltweiten Konflikte werden befördert durch den Zugriff auf Rohstoffe, Wasser, Agrarflächen und Nahrungsmittel, durch die Eroberung von Absatzmärkten. Die NATO und die Bundeswehr werden völkerrechtswidrig zur Durchsetzung ökonomischer Interessen eingesetzt.

Wir fordern: Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr! Stoppt den Aufbau einer EU-Armee! Radikale Abrüstung zugunsten des Ausbaus der Zivilgesellschaft! Aufbau einer Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands! Die Duldung der israelischen Besatzungs- und Außenpolitik muss beendet werden!

Deutsche Außen- und Innenpolitik muss dem Frieden verpflichtet sein! Kein Staat, keine Regierung, nichts und niemand bedroht unser Land! Dem Terror muss durch Frieden und Wohlstand für die Menschen in allen Ländern begegnet werden. Die Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber einer zunehmenden Präsenz der Bundeswehr müssen Beachtung finden.

Wir fordern: Keine Bundeswehreinsätze im Inneren! Kein Werben für das Militär in unseren Schulen! Solidarität mit Migrantinnen und Migranten! Die Aufnahme und Unterstützung von Flüchtlingen ist das Gebot der Stunde solange in ihren Ländern weder Frieden noch menschenwürdige Lebensbedingungen und Arbeitsplätze geschaffen werden.

V.i.S.d.P.: Sabine Frieden, Wardenburg

Berufsverbote – Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland

Ausstellung über „vergessene“ Geschichte
„Berufsverbote und politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland“
PFL Peterstraße 3, Oldenburg, 1. – 21. 12. 2016
Eröffnung 1. Dezember, 19:30 Uhr, PFL, Seminarraum 2

Das Plakat zum Download

Rufmord – die Antisemitismus-Kampagne gegen links

Buchvorstellung mit anschließender Diskussion

Eine Veranstaltung des Oldenburger Friedensbündnisses mit Wolfgang Gehrcke, MdB Die Linke, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Vorstand seiner Partei.
Donnerstag, 5. Januar 2017 um 19:00 Uhr
Gesellschaftshaus Meyer, Nadorster Str. 120

Das Flugblatt dazu zum Download

Bundesweite Friedensdemonstration – Frieden braucht Bewegung

Eines und sicher besonders wichtig ist die bundesweite Friedensdemonstration „Die Waffen nieder!“ am 8.10.2016 in Berlin, die auch von „Stopp Ramstein“ unterstützt wird. Weiteres auf der Webseite www.friedendsdemo.org. Diese braucht noch viel Unterstützung. Wenige Wochen bevor ein Bundeshaushalt mir plus 6 Milliarden für Rüstung und Krieg verabschiedet werden soll, ist Protest und Widerstand gerade auch in Berlin mehr als notwendig. Nicht vergessen:
Aus dem Rüstungshaushalt soll auch die sogenannte Eurodrohne finanziert werden und alle weiteren Kriegseinsätze.
Wir sehen uns also sicher zahlreich, mit vielen Transparenten auch gegen die Air Base Ramstein, am 8.10.2016 in Berlin. Es ist der nächste logische Schritt des Protestes, aber auch des Wiederaufbaus einer handlungsfähigen und geeinten Friedensbewegung.

Aber wir wollen auch bei unseren Aktivtäten gegen die Militärbasis keine Pause einlegen und haben uns für den Herbst folgendes überlegt:
● Wir brauchen mehr lokale und regionale Stopp Ramstein Initiativen. Diese sind der Unterfand, dass die Bewegung insgesamt stärker wird. Die Stopp Ramstein Initiative in Kaiserslautern ist der beste Beweis, was für eine Ausstrahlungskraft eine solche regionale Initiative haben kann. Deswegen helft mit, weitere zu gründen oder noch besser, gründet eine dort wo Ihr arbeitet und lebt: http://www.ramstein-kampagne.eu/lokale-initiativen/.
● Beteiligung und Unterstützung der Demonstration und Protestaktionen in Kalkar/Essen am 3.10.2016: http://demo-kalkar.de/.
● Wir wollen einen Plakat- und eine Liederwettbewerb zu „Stopp Ramstein“ durchführen. Die aktiven Kulturschaffenden haben uns dazu einen wichtigen Anstoß gegeben.
● Wir denken gemeinsam mit unseren Berliner Freundinnen und Freunden über eine Anti-Drohnen/Ramstein Protestaktionen in Berlin nach.
● Wir wollen die internationale Vernetzung fortsetzen, auch in Vorbereitung der Aktionen gegen den nächsten NATO-Gipfel 2017 in Brüssel.

Es geht weiter nach den Mut machenden Aktionen in Ramstein und wir sehen uns sicher bei einer der großen Aktionen für den Frieden in den nächsten Wochen.

Nicht vergessen: 26.11.2016 Planungskonferenz in Frankfurt. Mehr demnächst auf http://www.ramstein-kampagne.eu/

3. Oldenburger Filmtag gegen den Krieg

Am Dienstag, dem 30. August 2016 um 19.30 Uhr
zeigen FilmRiß. das Oldenburger Friedenbündnis und die Rosa Luxemburg Stiftung den Film:
Deutsche Waffen für die Welt
– Export außer Kontrolle
D 2014, 89 Min.
Regie: Daniel Harrich
Die Dokumentation verfolgt illegale Geschäfte und
Lieferwege deutscher Waffenhersteller nach Mexiko,
Kolumbien, nach Bosnien-Herzegowina und in den
Südsudan.

Die Veranstaltung findet im PFL in Oldenburg statt, der Eintritt beträgt 4€, ermässigt 3€.

Hier ist der Infozettel (.pdf): 2.Filmtag gegen den Krieg

Militärisch sinnlos – ein sicherheitspolitischer Irrweg!

Der Bundeswehreinsatz in Syrien

Militärisch sinnlos – ein sicherheitspolitischer Irrweg!

Der Kampf gegen den Terrorismus ist nicht mit militärischem Aktionismus zu gewinnen

 

Eine Pressemitteilung des Darmstädter Signals. Mehr hier: Darmstädter Signal

Kundgebung gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr (Berlin)

Presseerklärung zum Benefizkonzert der Bundeswehr

Am 24.8. plant die Bundeswehr ein Konzert der Big Band auf dem Oldenburger Rathausmarkt. Nicht Afghanistan und die in der Bevölkerung unbeliebten Auslandseinsätze, nicht die Drohnen-Anschaffungen und der neue Rüstungswettlauf, nicht die Waffenexporte und nicht die NATO-Russland-Konfrontation werden diesen Abend bestimmen, sondern ‚Swing, Pop und Rock‘ der‘ Big Band ON TOUR‘ – wie es heißt, geleitet von Timor O. Chadic. Der Eintritt ist frei.

Nun könnte man den Anhängern derartiger Muse – und des Reservistenverbandes, der diesen

Abend veranstaltet – ihr Schnedderengteng gönnen, stünde das Konzert nicht in Zusammenhang mit den zahlreichen Unternehmungen, mit denen die Bundeswehr die Bevölkerung seit Jahren zu beeinflussen versucht: den öffentlichen Gelöbnissen, den ‚Tagen der offenen Tür‘, an denen Kinder auf Militärfahrzeugen herumklettern dürfen, und nicht zuletzt den Werbeveranstaltungen an den Schulen.

GLANZ UND GLORIA waren schon immer die Tünche des Militärs, Vereinnahmung –

hauptsächlich der jüngeren Generation – auch.

Dass es sich dabei um eine Benefizveranstaltung handelt, ändert an dem ganzen Unsinn nichts.