Archiv für Kundgebung

Ostermarsch 2017

Der Oldenburger Ostermarsch 2017 findet am 15.4. um 11 Uhr in der Oldenburger Innenstadt am Brunneneck seinen Auftakt.
Ablauf:
11 Uhr Eröffnung
anschließend Demonstration
12:30 Uhr Kundgebung (wieder am Brunneneck)
Das Flugblatt zum Download:
Flugblatt Ostermarsch 2017

Kundgebung für den Frieden! 19.12.15 (Videos)

Die Redebeiträge wurden auf der Kundgebung gefilmt und stehen nun bei youtube zur Verfügung. Wir danken den Genossen der Linkspartei dafür!
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Kundgebung für den Frieden! 19.12.15 (Grußworte)

Grußwort von Heinz Bührmann GEW KV Oldenburg-Stadt
Liebe Friedensbewegte, liebe KriegsgegnerInnen,

der GEW-Kreisverband Oldenburg-Stadt unterstützt das Ansinnen, sich öffentlich mit Nachdruck GEGEN Militäreinsätze in Syrien auszusprechen.
Das bedeutet KEINESFALLS Verharmlosung des IS-Terrors,
das bedeutet NICHT Sympathie mit dem Regime Assad in Syrien,
das bedeutet auch NICHT: Wegschauen, Raushalten, Nichtstun!!!

Wir verstehen die Wut der Opfer, die Hilflosigkeit der Unschuldigen, die Trauer der Betroffenen…
Wir wissen aber auch: Gewalt provoziert immer auch wieder Gegengewalt, Bomben produzieren neue „Märtyrer“ und extrem gewaltbereite neue Menschen(gruppen)  – der IS entstand auch in Folge der „Intervention im Irak – , Krieg ist kein Weg zu einer friedlichen Welt, Gewalt ist keine Lösung!

Ökonomisch kann, wenn man denn will, viel gegen den IS und seine Geldquellen getan werden, gegen die Verbreitung fundamentalistischer pseudo-religiöser Strömungen hilft nur Bildung und Aufklärung!

Die Gewaltspirale darf sich nicht ständig in eine (negative) Richtung weiterdrehen!
Die GEW steht für Prävention von Konflikten, aber bestimmt NIE für „Vergeltung“
Eine Lösung wird nur mit Vernunft gefunden werden.
Wann wird mensch endlich schlau aus der Vergangenheit?

Solidarität!

Grußwort von Axel Brammer, Mitglied des Niedersächsischen Landtages (SPD)

Ich sitze an meinem Rechner und schreibe, wie zugesagt, das Grußwort für die Demo.
Dabei höre ich Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker.
Sie singen „Es ist an der Zeit“.
Wer Kinder hat und dieses Lied hört, wird entsetzt zu folgender Meinung kommen:

Bei der Entscheidung, Truppen zur Unterstützung in den Krieg nach Syrien zu schicken, hat es sich die Bundesregierung zu einfach gemacht.
Dass der Bundestag diesem Vorschlag gefolgt ist, finde ich enttäuschend und nicht nachvollziehbar.
Diese Entscheidung ist
Ein Anfang ohne Blick auf das Ende.
Es ist mir klar, dass es sich die meisten Abgeordneten nicht leicht gemacht haben.Konstantin Wecker singt gerade:
„Ja auch dich haben sie schon genauso belogen“
Wie passend!
Der Beschluss im Bundestag wird dazu führen, dass wieder einmal vorwiegend die Zivilbevölkerung Opfer sein wird.
Die Mitglieder der Milizen des IS werden sich bei Luftangriffen in ihren Bunkern verkriechen und sterben muss wieder einmal die Zivilbevölkerung.
Sie werden die Zivilbevölkerung als Schutzschilde nutzen und der Hass wird größer.
Krieg ist kein Mittel, auf dem Weg in eine friedliche Welt.
Die Friedensbewegung war da schon einmal sehr viel weiter.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Auch ich bin sehr wohl der Meinung, dass der IS-Terror beendet gehört.
Die Brutalität dieser Organisation ist völkerrechtlich nicht tragbar.
Luftangriffe sind aber keine Lösung.
Für Lösungen braucht man Visionen, zurzeit offensichtlich Fehlanzeige.
Dazu sind die Egoismen zu groß.
Ein völkerrechtliches Mandat gibt es ebenfalls nicht.
Das kann man versuchen, hinzubiegen, es wird nicht gelingen.
Mit dem Beschluss des Bundestages, nimmt Deutschland am Dritten Weltkrieg teil.
Um dem IS-Terror zu begegnen, müssen ihm die Versorgungs- und Geldquellen verlässlich abgeschnitten werden.
Das bedeutet aber, dass sich die selbsternannten sogenannten Bündnispartner aufeinander verlassen können und nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Dahin ist es noch ein weiter Weg.
Gewinnen wird wieder nur eine:
Die internationale Waffenindustrie.
Ich wünsche der Veranstaltung einen guten und erfolgreichen Verlauf.
Wir müssen mehr werden!

Es ist an der Zeit.

Friedenskundgebung

Samstag, 19. Dez., 11 Uhr, Julius-Mosen-Platz

Ja zu politischen Lösungen. Ja zum innersyrischen Dialog. Respektierung der staatlichen Souveränität Syriens.

Mit Bomben und Raketen werden Menschen getötet. Ungezählte Menschen werden in die Flucht getrieben. Kriegsterror erzeugt neuen Hass und stärkt so den IS.

Die Rüstungsexporte in die Region müssen sofort gestoppt werden, die Finanzierung der Terrorgruppen und der Handel mit ihnen ist zu unterbinden.

Veranstalter: Oldenburger Friedensbündnis

Es sprechen: Hans-Henning Adler (Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke Oldenburg)

Peter Meiwald  (MdB – Bündnis 90/ Die Grünen)

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  Infostand am BIG Band – Tag der Bundeswehr am 24.8.15

Infostand2Nach zähem Hin und Her mit dem Ordnungsamt der Stadt – Widerspruch, Eilantrag, Klage und schließlich: Kompromiss – konnten wir am Nachmittag vor dem Konzert unseren Infostand an der Lambertikirche gegenüber dem Eingang zu den Schlosshöfen aufbauen.

Die Menschen mit denen wir sprachen zeigten sich äußerst besorgt über die zur Zeit herrschenden Kriege und Kriegsgefahren, skeptisch gegenüber Politik und Medien und – um so mehr – an Infos und Einschätzungen aus der Friedensbewegung interessiert.

Infostand1

Informationsstand am 24.8. am Rande des Schlossplatzes

frieden-taubeDas Oldenburger Friedensbündnis wird am Rande des Rathausmarkts, gegenüber dem Eingang zu den Schlosshöfen einen Informationsstand errichten. Wir werden dort über aktuelle friedenspolitische Themen, Filmveranstaltungen und natürlich über unsere Haltung zu der abendlichen BigBand-Veranstaltung informieren und uns mit Interessierten auseinandersetzen.
Kommt vorbei – auch wenn die Polizei schon mit irgendwelchen Absperrungen für den Abend beginnt.

Presseerklärung zum Benefizkonzert der Bundeswehr

Am 24.8. plant die Bundeswehr ein Konzert der Big Band auf dem Oldenburger Rathausmarkt. Nicht Afghanistan und die in der Bevölkerung unbeliebten Auslandseinsätze, nicht die Drohnen-Anschaffungen und der neue Rüstungswettlauf, nicht die Waffenexporte und nicht die NATO-Russland-Konfrontation werden diesen Abend bestimmen, sondern ‚Swing, Pop und Rock‘ der‘ Big Band ON TOUR‘ – wie es heißt, geleitet von Timor O. Chadic. Der Eintritt ist frei.

Nun könnte man den Anhängern derartiger Muse – und des Reservistenverbandes, der diesen

Abend veranstaltet – ihr Schnedderengteng gönnen, stünde das Konzert nicht in Zusammenhang mit den zahlreichen Unternehmungen, mit denen die Bundeswehr die Bevölkerung seit Jahren zu beeinflussen versucht: den öffentlichen Gelöbnissen, den ‚Tagen der offenen Tür‘, an denen Kinder auf Militärfahrzeugen herumklettern dürfen, und nicht zuletzt den Werbeveranstaltungen an den Schulen.

GLANZ UND GLORIA waren schon immer die Tünche des Militärs, Vereinnahmung –

hauptsächlich der jüngeren Generation – auch.

Dass es sich dabei um eine Benefizveranstaltung handelt, ändert an dem ganzen Unsinn nichts.

Gegen bewaffnete Drohnen! Nein zur Aufrüstung!

Das Oldenburger Friedensbündnis ruft zum 04.10.14 ab 10.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Julius-Mosen-Platz in Oldenburg gegen die Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen auf

Das Oldenburger Friedensbündnis schließt sich damit dem bundesweiten Aufruf der örtlichen Friedensbündnisse zu einem Aktionstag gegen die Anschaffung bewaffneter Drohnen für die Bundeswehr an.
Angesichts des schon seit Jahren, gegen internationales Recht, stattfindenden Einsatzes dieser Waffen durch die USA, um sog. Feinde hinzurichten, protestieren wir aufs Schärfste gegen die von der Bundesregierung beabsichtigte Anschaffung. Neben der ohnehin abzulehnenden Aufrüstung eröffnet dieser Waffentyp eine neue Qualität militärischer Auseinandersetzungen bzw. Angriffe die wir unbedingt verhindern wollen!
Wer für Völkerverständigung und friedliche Konfliktlösungen eintritt, kann nicht gleichzeitig neue Formen der gezielten Tötung, die außerhalb aller völkerrechtlichen Vereinbarungen liegen, anwenden wollen!
Wir fordern alle Menschen, die sich mit unseren Zielen verbunden fühlen auf, sich an den Aktionen der Friedensbewegung zu beteiligen, um der Ignoranz der maßgeblichen Politiker ein Ende zu bereiten!

Keine Anschaffung bewaffneter Drohnen!
Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!
Kein Einsatz Us-amerikanischer Drohnen von deutschem Boden aus.

Kurzbericht zur Kundgebung am 09.08.14

Am 09.08.14 ab 17.00 Uhr hat das Oldenburger Friedensbündnis anlässlich des Gedenktages zum Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki eine Kundgebung auf dem Oldenburger Rathausmarkt veranstaltet.

Nach der Begrüßung wurde zuerst eine Rede zum Thema atomarer Bewaffnung und zu deren Gefahren und dem daraus entstandenen Leid gehalten. Ebenso wurde auf die Problematik der zivilen Nutzung hingewiesen. Es wurde vor allem auf die zahlreichen Opfer in Japan eingegangen, ebenso wurde über aktuelle Entwicklungen Bezug genommen.
Anschließend hat der Musiker Uisge themenbezogene Lieder vorgetragen, z.B. das Hiroshima-Lied.
Es folgte eine Rede zu den aktuellen militärischen Auseinandersetzungen wie in der Ukraine, Gaza und anderen Gebieten. Es wurden dabei sowohl die Verursacher der Konflikte klar benannt, ebenso wurde aufgezeigt, dass es keine kriegerische Lösung von bewaffneten Konflikten geben kann. Ebenso wurde der negative Einfluss von Waffenlieferungen kritisiert und ein Ende von Rüstungsexporten gefordert. Ebenso fordern wir ein Ende des Einsatzes bewaffneter Drohnen von deutschem Territorium aus, genauso wie ein Verbot solcher.

Zum Abschluss haben wir dann noch mit Unterstützung von Uisge gemeinsam einige Friedenslieder gesungen.

Wir sammelten viele Unterschriften für friedenspolitische Projekte, u.a. gegen bewaffnete Drohnen und für „Lernen für den Frieden“.

Wir danken allen für ihre Unterstützung!
Gegen Kriege weltweit – Engagiert euch für den Frieden. Bis zur nächsten Veranstaltung!

Kundgebung anlässlich des Hiroshima-Tages

Das Oldenburger Friedensbündnis ruft zum 09.08.14 um 17.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz in Oldenburg zum Hiroshima Gedenken auf

An diesem Tag gedenken wir der schrecklichen Ereignisse vor fast 70 Jahren, als der 2. Weltkrieg eigentlich schon beendet war. Wir versuchen zu verstehen, wieso diese scheinbar so sinnlosen menschenverachtenden Entscheidungen getroffen wurden.
Wir können aber nicht gedenken ohne dabei zugleich an heutige Geschehnisse zu denken, denn das Ende des 2. Weltkrieges war auch ein Zeitpunkt, an dem sich alle friedliebenden und fortschrittlichen Menschen geschworen haben, alles dafür zu tun, um zukünftig militärische Auseinandersetzungen überall auf der Welt zu verhindern.
Heute befinden wir uns in der Situation, dass so viele verschiedene Kriegsschauplätze auf dieser Welt vorhanden sind, wie nur selten in der Geschichte der Menschheit. Es fällt schwer, die Zusammenhänge zu erkennen und zu durchschauen, wer da eigentlich gegen wen kämpft.
Das Gemeinsame aller kriegerischen Auseinandersetzungen ist unserer Ansicht nach in erster Linie, der Kampf einiger weniger Staaten um den Zugang zu Rohstoffen, um die Vormachtstellung und die günstigste strategische Position in bestimmten Gebieten, vor allem in Afrika und dem Nahen und mittleren Osten.
Unter dem Vorwand der Verteidigung der Menschenrechte entstehen riesige Gebiete, in denen die Menschen in Not und Elend leben, um ihr und ihrer Kinder Leben fürchten müssen.
Massenhafte Flüchtlingsbewegungen sind die Folge.
Das erschreckendste an dieser weltweiten Ausbreitung militärischen Eingreifens ist, dass sehr wohl bekannt ist, dass die Mehrheit der Menschen gegen Militäreinsätze sind – in Deutschland immerhin 70%! Trotzdem setzt sich die führende Elite darüber hinweg und nimmt Einwände gar nicht zur Kenntnis.
Wir fordern alle Menschen, die sich mit unseren Zielen verbunden fühlen auf, sich an den Aktionen der Friedensbewegung zu beteiligen, um der Ignoranz der maßgeblichen Politiker ein Ende zu bereiten!

  • Es muss sichtbar werden, dass wir keine militärischen Einsätze billigen – egal wo!
  • Unser Protest gegen das Rüstungsgeschäft, als Voraussetzung für weltweites Morden, muss stärker werden.
  • Den bedrohten Völkern in Palästina, Syrien, in der Ukraine und überall dort wo Krieg herrscht gehört unsere Solidarität. Wir setzen uns für sofortigen Waffenstillstand und eine Ächtung militärischer Aktionen ein.
  • Deutschland muss sich aus allen militärischen Aktionen zurückziehen, sein Rüstungsexport muss öffentlich kontrolliert und auf lange Sicht beendet werden.
  • Keine Anschaffung bewaffneter Drohnen!
  • Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!
  • Kein Einsatz us-amerikanischer Drohnen von deutschem Boden aus.