Leserbrief zum Artikel „6000 Grad in der lodernden Hölle“ – NWZ 3.8.2020

( ungekürzt )
Der Atomwaffenverbotsvertrag ist der Plan B der NICHT-Atomwaffenstaaten

Zu Ihrem im Ganzen klaren und informativen Überblick über den ‚atomaren Wahnsinn‘ von Hiroshima bis heute bedarf es bei der Frage des Atomwaffenverbots einer Erläuterung:
Sie schreiben: „…Großbritannien, China,Frankreich, Russland und die USA … traten dem Vertrag
(aber) nicht bei. Deshalb will auch Deutschland nicht beitreten. Gleiches gilt für Japan.“
Mit ‚Deutschland‘ geben Sie aber nur den Standpunkt der deutschen Regierung wieder, die – im Verein mit den übrigen NATO-Ländern– an dem sog. ‚atomaren Schutzschirm‘ der USA festhält.

In eine andere Richtung ging bereits 1996 eine Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs. Der hatte Atomwaffen damals in einem grundlegenden Urteil für weitgehend völkerrechtswidrig erklärt. Auch das Bündnis der ‚Mayors for Peace‘, dem auch Oldenburg angehört, hat das Atomwaffenverbot zum zentralen Ziel gemacht.
Wie in den 1970er Jahren wächst heute die Zahl derer, die befürchten, dass Mitteleuropa bei einem militärischen Konflikts zum nuklearen Schlachtfeld wird, bei dem es am Ende keine Sieger mehr gibt. Dem entsprechend ist die Ablehnung der Atombewaffnung in der deutschen Bevölkerung seit Jahren hoch. Nach einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage vom Juli dieses Jahres fordern 92 Prozent der Deutschen von der Bundesregierung den Beitritt zum Verbotsvertrag.

– Ziel der inzwischen von 82 Ländern unterzeichneten und von 44 Staaten ratifizierten UNO-Verbots-Initiative ist es, außer dem Einsatz, bereits: ‚Besitz, Lagerung, Erwerb, Entwicklung, Erprobung Herstellung, Stationierung‘ und schon die Androhung eines Einsatzes von Kernwaffen zu verbieten. Durch weltweite Ächtung und die Beteiligung von immer mehr Ländern soll international so viel Druck auf die Atommächte entstehen, dass sie sich am Ende in einem veränderten politischen Klima zum Einlenken und zu einer vollständigen nuklearen Abrüstung bereit finden. Das alles soll nach dem gleichen Muster geschehen, wie es bei dem Verbot von B- und C-Waffen und von Landminen vor Jahren entwickelt wurde – und dort zu klaren völkerrechtlichen Regelungen geführt hat.
Deutschland hat 1970 den Atomwaffensperrvertrag als Nicht-Atomwaffenstaat unterzeichnet und müsste sich demnach bei den protestierenden Ländern einreihen. Österreich war von Anfang an bei der Ausarbeitung des UN-Vertragsentwurfs dabei und kann demnach unser Vorbild sein.
Was dem zur Zeit aber als Stein des Anstoßes entgegensteht, ist die ‚nukleare Teilhabe‘ der Bundesrepublik an der US-Atombewaffnung. In Büchel werden Bundeswehrpiloten trainiert, die dort gelagerten Kernwaffen im Ernstfall mit Tornado-Flugzeugen ins Ziel zu bringen.
Um die Beteiligung der Bundeswehr – beziehungsweise das Atomwaffenverbot – ist in der Öffentlichkeit inzwischen eine Auseinandersetzung entbrannt.
Dabei geht es letztlich um die Frage, ob wir unsere Sicherheit wie in den schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges von einem – unkalkulierbaren – ‚Gleichgewicht des Schreckens‘ und fortgesetztem atomarem Wettrüsten abhängig machen wollen.
Oder ob wir mit einem klaren Nein zur Atombewaffnung auf völkerrechtliche Verträge, bessere Beziehungen zu unserem russischen Nachbarn und auf eine neue Entspannungspolitik setzen.

Peter Niebuhr

Aufruf an die Tornado-Piloten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 am Atombombenstandort Büchel

zur Verweigerung der Mitwirkung an der nuklearen Teilhabe

Erneut wird die Frage der nuklearen Teilhabe der Bundesrepublik Deutschland öffentlich diskutiert. Neue Atombomber sollen angeschafft werden, da die Tornados ab 2025 ausgemustert werden. Sie als Pilotinnen/Piloten sollen im Ernstfall die Atombomben von Büchel über Zielgebiete abwerfen, die gegenüber der Öffentlichkeit geheim gehalten werden – mit alten Tornados oder neuen F-18-Bombern. Atomwaffeneinsätze sind jedoch völker rechts- und grundgesetzwidrig. Damit sind auch die Bereithaltung von Atombomben und alle unterstützenden Vorbereitungsleistungen für deren mögliche Einsätze rechtswidrig. Rechtswidrige Befehle dürfen weder erteilt noch befolgt werden. Wir appellieren an Sie, Ihren Vorgesetzten gegenüber zu erklären, dass Sie sich an der Unterstützung der nuklearen Teilhabe aus Gewissensgründen nicht mehr beteiligen wollen.

Die nukleare Teilhabe ist völkerrechts- und damit zugleich grundgesetzwidrig (Art. 25 GG):

– Die Bundesrepublik hat sich als Nichtnuklearwaffenstaat im Atomwaffensperrvertrag verpflichtet, Atomwaffen „von niemandem unmittelbar oder mittelbar anzunehmen“ (Art. II NVV).

– Jeder Atomwaffeneinsatz verstößt gegen die Genfer Konventionen/Zusatzprotokolle zur Geltung des humanitären Völkerrechts in bewaffneten Konflikten.

– Jeder Atomwaffeneinsatz ist laut Gutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) vom 9. Juli 1996 generell verboten.

– Gemäß „Taschenkarte“ der Bundeswehr (Ausgabe 2008) ist deutschen Soldatinnen und Soldaten der Einsatz atomarer Waffen gemäß humanitärem Kriegsvölkerrecht ausdrücklich verboten.

Hinzu kommt, dass die Nuklearstrategie der NATO den Ersteinsatz von Atomwaffen nicht ausschließt. Zusätzlich erhöhen die Kündigung erreichter Abrüstungsvereinbarungen und die Produktion neuer „Mini-Nukes“, die die Ein satzschwelle senken, die Atomkriegsgefahr. Die neuen strategischen Gedankenspiele über einen begrenz- und gewinnbaren Atomkrieg überse hen die nahezu unaufhaltsame Eskalationsspirale im nuklearen Ernstfall. Die weltweit gelager ten Atomwaffenarsenale können die Menschheit mehrfach auslöschen. Jeder Atomkrieg würde unzählige Menschenleben durch Druckwellen, Feuerstürme und nukleare Strahlung auf grausa me Weise auslöschen und zumindest große Teile der Erde unbewohnbar machen. Auch ein „begrenzter“ Atomkrieg hätte weltweit katastropha le Auswirkungen auf Atmosphäre, Klima und Gesundheit der eventuell Überlebenden (nuklearer Winter).

Da der Atomwaffensperrvertrag (Nichtverbreitungsvertrag) das in Artikel VI. angestrebte Ziel – vollständige nukleare Abrüstung – nach über 50 Jahren nicht erreicht hat, muss die Bun desrepublik die nukleare Teilhabe in der NATO beenden und dem neuen Atomwaffen-Verbots vertrag der UNO beitreten – so fordert es die Friedensbewegung.

Sie als Pilotinnen und Piloten können Ihre direkte Mitwirkung an der nuklearen Teilhabe aufkündigen und so dazu beitragen, dass in einem ersten Schritt zu einer atomwaffenfrei en Welt die Atomwaffen aus der Bundesrepublik abgezogen werden.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker dazu auf, sich ein deutig und mit aller Kraft gegen neue Atom bomber, für den Abzug der Atombomben aus Büchel und für die weltweite Ächtung aller Atomwaffen einzusetzen!

Unterzeichner*innen des Appells und Aktionshinweise: Der Aufruf an die Tornado-Piloten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 am Atombombenstandort Büchel zur Verweigerung der Mitwirkung an der nuklearen Teilhabe wurde am 20. Juni 2020 in der Rhein-Zeitung veröffentlicht und vorab an den Kommandeur des Geschwaders 33 in Büchel/Cochem geschickt. Er wurde von folgenden Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet:

Organisationen: Aufstehen Düsseldorf; Barnimer Friedensinitiative; Bremer Friedensforum; DFG-VK Bremen; DFG-VK Erlangen; DFG-VK Karlsruhe; DFG-VK – Landesverband Bayern; EAK (Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden); Friedensausschuss der Quäker in Deutschland/Österreich; Friedensinitiative Hunsrück; Friedensregion Bodensee e.V.; Förderkreis Darmstädter Signal; Gustav-Heinemann-Friedensgesellschaft Siegen e.V.; IPPNW-ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) Gruppe Hamburg; Keine Waffen vom Bodensee (kwvb) e.V; Oldenburger Friedensbündnis; Quäker aus Freiburg; Quäker-Friedensinitiative Büchel; Reiter*innen für den Frieden; Wetzlarer Friedenstreff. Personen: Bernadette und Richard Ackva, Schöffengrund; Hanne Adams, Erfurt; Paul Arthen (Geschäftsführer pax christi- Regionalverband Limburg-Mainz), Villmar (Lahn); Ines Bartenstein (Vorstand GEW Köln), Köln; Anne Biermann-Asseln, Bremen; Gerarda Brammer, Karwitz; Dr. Wolfgang Baumeier, Lübeck; Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Hamburg; Eva Böller (Bremer Friedensforum), Bremen; Reiner Braun (IPB), Berlin; Prof. Dr. Gregor Büchel, Herne; Gerd Büntzly, Herford; Heiner Busch (Grundrechtekomitee), Bern; Margaret Buslay (pax christi), Düsseldorf; Prof. Dr. Franz J. Conraths, Greifswald-Insel Riems; Niels Detloff (Sichelschmiede), Wittstock; Klaus Dick (pax christi Ravensburg), Ravensburg; Manfred Diebold, Dachsbach; Dr. Sybille Dönges, Bad Bevensen; Pastor i.R. Hartmut Drewes (Sprecher Bremer Friedensforum), Bremen; Jochen Dudeck, Nordenham; Helmut Eckermann, Solingen; Sigrid Eckert-Hoßbach, Beilstein; Änne Engelhardt, Ingelfingen; Pfarrer Dr. Matthias-W. Engelke (Geschäftsführer Förderkreis Darmstädter Signal), Köln; Ulrich Epple; Karin Fahnert, Bonn; Thomas Faßbender, Bonn; Ute Finckh- Krämer (MdB a.D.), Berlin; Alois Finke, Bonn; Peter Florek (Darmstädter Signal), Faßberg; Albert Fuchs, Meckenheim; Bärbel Fünfsinn; Leonie Glahn-Ejikeme, Bad Pyrmont; Prof. Dr. med. Ernst Gleichmann (Friedensforum Düsseldorf); Dieter Götzel, Stuhr; Reinhard Griep, Bonn; Susanne Großmann (Vorsitzende pax christi-Diözesanverband Bamberg), Erlangen; Heike Gumpert, Bonn; Birgit und Prof. Dr. Hans Martin Gündner (Versöhnungsbund), Marbach; Bernd Hahnfeld (IALANA), Köln; Dirk Harmsen, Karlsruhe; Jörg Hasse, Hamburg; Ilse Haubenreisser, Hamburg; Peter Heim, Köln; Reiner Herbolte und Susanne Deufel-Herbolte (pax christi Berlin), Berlin; Angelika und Stefan Herbst, Bonn; Wolfgang Hertle, Hamburg; Gerhard Heuser; Inge Höger (DIE LINKE), Düsseldorf; Michael Hiller (Grundrechtekomitee), Böhl-Iggelheim; Irmgard Hofer (Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, IFFF-WILPF), Neuburg; Dr. Brigitte Hornstein (IPPNW Münster), Münster; Bernd Ising, Bremerhaven; Ernst-Ludwig Iskenius, Lübtheen; Dr. Volker Jenisch-Dönges, Bad Bevensen; Winfried Kern; Toni Kilger, München; Peter Klemm (Attac Hamburg), Hamburg; Julian Koch, Bonn; Walter König, Ratingen; Prof. Dr. Arnold Köpcke-Duttler, Ochsenfurt; Ulrike Koltermann, Bonn; Margot Konetzka (DKP), Bremen; Dr. Margarethe Koschel (pax christi – Gruppe Frankfurt/M), Steinbach/Ts.; Monika Kramer, Niederkassel; Agnes Krieger, Bonn; Marion Küpker (Versöhnungsbund), Hamburg; Ulrike Laubenthal (Sichelschmiede), Wittstock; Ekkehard Lentz (Sprecher Bremer Friedensforum), Bremen; Dr. Bernhard Liehl, Überlingen; Davorka Lovrekovic, Frankfurt/M; Gisa Luu, Frankfurt/M; Susanne Margraf-Epe (Vorsitzende pax christi-Regionalverband Limburg-Mainz), Ingelheim; Thomas Meinhardt (Vorsitzender pax christi-Regionalverband Limburg-Mainz), Idstein; Werner Mesnaric, Herzogenaurach; Odilo Metzler (Kommission Friedenspolitik pax christi), Stuttgart; Monika Merkel-Neumann, Köln; Hanna Middelmann, Göttingen; Volker Nimrich, Freiburg; Erich Nohe, Ingelfingen; Neithard Petry, Grevenbroich; Martin Pilgram (pax christi-Diözesanverband München&Freising), München; Britta Rabe (Referentin Grundrechtekomitee), Köln; Reinhard Rengel, Karwitz; Wiltrud Rösch- Metzler (Diözesanvorsitzende pax christi Rottenburg), Stuttgart; Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des internationalen Versöhnungsbundes), Freising; Jürgen Rose (Oberstleutnant a.D., Vorsitzender Förderkreis Darmstädter Signal), München; Erika Rudolph; Alfons Schabarum, Köln; Marc Schlichtherle, Bremen; Dr. Joachim Schneider (Vorsitzender pax christi-Diözesanverband Bamberg), Erlangen; Friedhelm Schneiders, Düsseldorf; Theodor Schönenberg (pax christi), Weingarten; Heide Schütz, Bonn; Doris Schulz, Solingen; Dr. Christine Schweitzer (Bund für Soziale Verteidigung), Hamburg; Rainer Seifert (Förderverein Frieden), Bonn; Barbara und Josef Senft, Bonn; Prof. Dr. Eva Senghaas-Knobloch, Bremen; Inge Siemering, Petershagen; Dr. Georg Singe, Vechta; Annemie Steffens (pax christi), Bonn; Dr. Wolfgang Steuer, Trossingen; Udo Sürer, Lindau; Katja Tempel (Prozesskampagne Wider§spruch), Meußließen; Hermann Theisen, Hirschberg; Sonnhild Thiel (DFG-VK Karlsruhe), Karlsruhe; Johannes Thomm, Nümbrecht; Rainer van Heukelum, Bonn; Kathrin Vogler (MdB), Emsdetten; Dirk Vogelskamp (Referent Grundrechtekomitee), Düren; Schulamith Weil, Köln; Dr. Hans-Peter Waldrich, Freiburg; Herbert Wehe, Bremen; Walburga Wilms, Köln; Michèle Winkler (Referentin Grundrechtekomitee), Köln; Dr. Gernot Wirth (Informationsstelle Lateinamerika – ila), Bonn; Beverly Zane, München; Hans und Angelika Zaunmüller, Aachen; Theodor Ziegler, Algolsheim; Dr. Inge Zimmer, Hürth.

Organisations- und Funktionsangaben hinter Namen dienen nur zur Information über die Person.

Hinweise zu aktuellen Aktionen/Hintergrundinformationen im Kontext der Atombomben in Büchel:
http://www.atomwaffenfrei.de/ und www.gaaa.org (Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen). Zur Völkerrechtswidrigkeit von Atomwaffen siehe insbesondere Texte bei IALANA, u.a.:

https://www.ialana.de/images/pdf/arbeitsfelder/atomwaffen/atomsperrvertrag/Erklrung_zur_nuklearen_Teilhabe_und_zur_geplanten_Anschaffung_neuer_Trgerflugzeuge_fr_den_Atomwaffeneinsatz_06_05_2020.pdf

Initiatoren und v.i.S.d.P.:

Armin Lauven, Martin Singe, pax christi-Gruppe Bonn, In der Maar 40, 53175 Bonn

Ostermarsch 20. April 2019

Der Ostermarsch 2019 beginnt um 11 Uhr am Brunneneck in Oldenburg/Lange Str.
Der Aufruf:
Klimaschutz und Abrüstung gehören zusammen.

Die Politik der Bundesregierung hat großen Anteil an der verheerenden weltpolitischen Situation. Angesichts der Alarmstufe ROT für den Planeten Erde fordern wir von der Bundesregierung eine Politik der Entspannung statt Aufrüstung.
– Abrüsten statt Aufrüsten – keine Aufstockung des deutschen Rüstungsetats auf 70 Milliarden Euro
– Investitionen gehören in den Klimaschutz, in den Wohnungsbau und ins Sozialsystem
– Kein Ausbau der geplanten europäischen Militärkapazitäten: Nein zu PESCO * !
– Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr
– Keine Waffenexporte
– Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags
– Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Europa
– Verständigung und Frieden mit Russland
– Friedliche und gerechte Lösungen der Krisen im Nahen und Mittleren Osten (* Permanent Structured Cooperation)

Oldenburger Friedensbündnis

____________________
UnterstützerInnen:‚Aufstehen‘ Oldenburg und Region; GEW Oldenburg-Stadt; DIE LINKE Oldenburg/ Ammerland; VVN/ BdA Axel Brammer, MdL SPD; Bernd Bischof, Vors.AfA Ol-Land; Helmut Hinrichs, Bürgermeister a.D; Ulfert Kaufmann, AfA Ol-Stadt – und andere
____________________

Spendenkonto: Peter Niebuhr THK Friedensbündnis, IBAN: DE07 2805 0100 0092 8740 31
V.i.S.d.P:: Ulrich Glade

Das Flugblatt zum Ausdrucken

Aufruf: Abrüsten statt Aufrüsten

Es gibt eine Unterschriftenaktion für einen neuen Anlauf zu Rüstungskontrolle und Abrüstung. Lasst euch von der Prominenz nicht stören. Hier gehts zur Liste: https://kein-wettruesten.de


Hier die Liste zum Selberausdrucken: Info und Unterschriftenliste

Einladung zur Ostermarschvorbereitung

Liebe Friedensfreunde, AktivistInnen, Interessierte,

am Dienstag, dem 26. Februar 2019 wollen, wir in der Zeit unserer   üblichen Sitzungen – 19 bis 21 Uhr im ALSO- Gruppenraum, Donnerschweer Str. 55 –   über den Ablauf und Inhalt des diesjährigen Oldenburger Ostermarsches sprechen.

Die Ostermarschveranstaltung ist wie immer für Ostersamstag – dieses Jahr am 20. April – in der    Zeit zwischen 11 und 14 Uhr in der Oldenburger Innenstadt geplant: Kundgebung    und – voraussichtlich – Sammelpunkt zur Demo am Brunneneck/ ‚Lefferseck‘. 

Bei den Vorbereitungen geht es um den Aufruf – wir orientieren uns u.a.    am Kasseler Friedensratschlag‘ – , den Flyer, die Bekanntgabe, die RednerInnen mit ihren voraussichtlichen    inhaltlichen  Schwerpunkten, die Musik, den Ablauf, die Finanzierung.   Wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch daran beteiligen und Eure Hilfen und Vorstellungen mit einbringen würdet.

Angesichts der gewachsenen internationalen Spannungen, der Kriege  und neuen Kriegsgefahren,    die spürbar heute  viele Menschen beunruhigen, sind wir an einer möglichst  breiten Beteiligung,    auch schon bei den Vorbereitungen der Friedensveranstaltung besonders interessiert.

Weitere Treffen des Oldenburger Friedensbündnisses sind am 12. und 26. März und 9. April , ebenfalls    wie oben genannt  von 19 bis 21 Uhr in der Donnerschweer Straße 55, im  ALSO – Gruppenraum.

Buchpräsentation zu Kurdistan

Wir laden ein zu einer Buchpräsentation und Diskussion mit den Autoren am 19.1.2019 um 18 Uhr im PFL, Oldenburg, Peterstr 3.

Einladung an Oldenburger Organisationen, Gruppen usw. zu einem gemeinsamen Treffen zum Thema Friedensarbeit in Oldenburg

Liebe friedensbewegte Freunde, AktivistInnen, Interessierte!
Wir sind davon überzeugt, dass es ein gemeinsames Interesse gibt, mehr voneinander zu hören und sich auszutauschen.
Kriege und Kriegsgefahren, Demokratieabbau und Gefühle von Unsicherheit sind der Beweggrund für unseren Wunsch nach mehr Zusammenarbeit und gegenseitiger Aufmerksamkeit.
Daher haben wir uns entschlossen, es mit einem gemeinsamen Treffen zu versuchen, auf dem sich die Beteiligten vorstellen und von ihren Aktivitäten und Absichten berichten können. Wir schlagen für Ende Januar 2018 eine Veranstaltung für alle oldenburgischen
Organisationen und Gruppen vor, die sich in irgendeiner Weise mit der Friedensthematik befassen. Wenn es sich ergibt, können Fragen und Probleme ausführlich diskutiert und Gemeinsamkeiten
herausgestellt werden. Um den Beteiligten genügend Raum zu lassen, halten wir es für angemessen, auf eine Tagesordnung mit konkreten Schwerpunktsetzungen zu verzichten.

Als Tagungsort schlagen wir den Gruppenraum der ALSO, Oldenburg, Donnerschweer Str. 55,
Eingang Milchstraße vor.
Zeit: Dienstag, 29. Januar 2019, 19 Uhr.
Für eine Rückmeldung – möglichst eine positive – würden wir uns freuen. Es wäre für uns am
günstigsten, wenn Ihr bis Mitte Januar und per Mail antworten würdet.
Wir könnten dann noch einmal eine Bestätigung des geplanten Termins versenden.
Mit besten Grüßen,
Peter Niebuhr
Paula v. Sydow

Büchel ist überall – Veranstaltung mit Ann Sullentrop und Marion Küpker

Ann Sullentrop und Marion Küpker im Beppo zu „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“

Abrüstung ist das Gebot der Stunde – Stopp der nuclearen Aufrüstung in
Deutschland – Abzug aller Atomwaffen aus Büchel!*

Sonntag, 1. Juli 2018, 18 Uhr
Diskussionsveranstaltung
mit Ann Sullentrop (Kansas/USA)
und Marion Küpker (Hamburg)*

Im Rahmen der Unterschriftensammlung unter dem Appell „Abrüsten statt
aufrüsten“ mobilisiert die DKP für die Blockadeaktionen am
Atomwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel.
Die Diskussions- und Mobiveranstaltung mit Ann und Marion wird
unterstützt von der SDAJ Oldenburg-Bremen, dem Friedensbündnis Oldenburg
und der VVN Oldenburg-Friesland.

Die US-Friedensaktivistin Ann Sullentrop ist zZ. gemeinsam mit Marion
Küpker in Büchel und begleiten und unterstützen die Blockadeaktionen.
Ann, die aus Kansas/ USA angereist ist, vertritt ein Netzwerk von 30
Friedensorganisationen. Zeitgleich zu den 20-wöchigen Protesten in
Deutschland finden an der Produktionsstätte der neuen Atomwaffe B 61-12
in den USA Proteste statt. Marion arbeitet in der bundesweiten Kampagne
„Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!“ und unterstützt die
Aktionsgruppen vor Ort.

Auf den Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel üben Tornado-Piloten
den Abwurf der dort gelagerten US-Atomwaffen, die im Ernstfall im Rahmen
der sogenannten „atomaren Teilhabe“ an die deutsche Luftwaffe übergeben
werden. Planung der NATO und USA sehen vor, die dort gelagerten
Atomwaffen in den nächsten Jahren durch neuere des Typs B 61-12 zu
ersetzen. Diese sollen „zielgenauer, flexibler“ und dadurch „besser
einsetzbar“ sein.

Hiergegen wendet sich ein breites Bündnis verschiedener Organisationen,
fordert den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und organisiert zum
dritten mal eine 20-Wöchige Blockadeaktion vor dem Luftwaffenstützpunkt.
Die DKP unterstützt die Blockaden und organisiert eine gemeiname Anreise
aus Oldenburg für die Aktionen vom 19.-22. Juli. Wer mitfahren möchte,
melde sich bei den Veranstaltern und Unterstützern in Oldenburg.

Weitere Informationen zur Kampagne „Büchel ist überall!
antomwaffenfrei.jetzt“ findet Ihr hier:

Büchel ist überall

Infostand am Pferdemarkt

Oldenburg
Samstag, 9. Juni, 10-13 Uhr,
Pferdemarkt: Infostand + Gespräche
Themen: Atomwaffenverbot, Abrüstung, Bundeswehr

Mayors-for-Peace – Bürgermeister für den Frieden

Welche Pläne hat die Stadt Oldenburg?
Gespräch mit Frau von Sydow vom Amt für Kultur und Sport der Stadt Oldenburg
19 – 21 Uhr, Donnerschweer Str.55